Glossar der Filmproduktion

A

Animatic

Animierter Kurzfilm inkl. Vertonung zur Veranschaulichung einer Idee oder der Art der Umsetzung. Der Film besteht aus Standbildern wie z.B. aus oder .

Auflösung RED ONE Kamera

Die RED ONE hat einen 12 Megapixel CMOS-Sensor, 24.4mm x 13.7mm (Super 35mm).

Aufnahmeformate RED ONE, EPIC, SCARLET Kamera

→ Alle technischen Details zu den Kameras
→ Alle technischen Details zum RED EPIC Dragon Sensor

Aufsicht (High-Angle-Shot)

Eine aufsichtige Perspektive bezeichnet man die vertikale Kameraperspektive, die auf das Objekt herabblickt. Die aufsichtige Persepektive gibt dem Zuschauer zum Beispiel einen guten Überblick über eine Geschehen, die Position von Akteuren oder über ein komplexes Motiv. Gleichzeitig macht sie einen Akteur eher klein (im Gegensatz zur ).
Die Aufsicht eignet sich auch um eine Szenerie mit vielen Darstellern zu etablieren, z. B. eine Schlacht, ein Fussballspiel oder eine Massenflucht.
Mit der Aufsicht zeigen wir auch die Unterlegenheit oder Ohnmacht eines Akteurs und/oder einer Situation. Ebenso kann ich bei einer Szene mit Interaktion zeigen wie zwei oder mehrere Darsteller zueinander stehen. Siehe auch:
Eine aufsichtige Kameraperspektive ist weniger geeignet, um schnelle Aktionen darzustellen, wenn ich die Bewegung betonen möchte. Da sich Gegenstände und Menschen, durch die grosse Entfernung zur Kamera relativ weniger schnell bewegen, sieht die Aktion auch weniger "schnell" aus.

Ausstattung (Szenenbildner)

Die Ausstatterin oder der Ausstatter richtet das Decor am Set ein und kümmert sich um die Requisiten. Sie sind verantwortlich für die passenden Decorgegenstände und in kleinen Produktionen auch für die Kostüme. Selten kümmern sie sich bei kleineren Produktionen und je nach Fähigkeiten sogar um Hair & Make-up.

Autorenfilm

Der Begriff Autorenfilm bezeichnet eine bestimmte Filmgattung. Beim Autorenfilm bestimmt die Regie alle wesentlichen Aspekte mit. Zum Beispiel schreibt sie das . In der Filmwissenschaft existiert keine genaue Abgrenzung der Bezeichnung. Der Autorenfilm verlangt von der Regie einiges ab, da sie in vielen künstlerischen Aspekten versiert und geübt sein muss.



B

Belichtung

Ein Schlüsselmoment bei der Arbeit mit der RED ONE Kamera ist die Belichtung. Mit der optimalen Belichtung erreicht man eine maximale Bildqualität.

Birger Mount

Die Birger Mount ist eine intelligente Mount, die die Motoren für Fokus und Blende der Canon-Objektive ansteuern kann. Mit Hilfe der so genannten Birger Mount und einem kann man mit den digital gerechneten Canon EF Objektiven arbeiten. Diese Optiken sind ausgesprochen scharf. Sie bieten in Kombination mit einem digitalen Sensor ein schärferes Bild als Zeiss high speeds oder Zeiss super speeds.
Der Nachteil ist, dass man für das Fokusziehen noch nicht mit Hilfe eines Massbandes arbeiten kann.

Blenden

Blende ist ein Begriff, der in der Filmindustrie verschieden verwenden wird. Einerseits um die Öffnung eines Objektives zu beschreiben und andererseits im Filmschnitt.
Die Blende eines Objektives ist die Öffnungen, die die Ausdehnung von Strahlenbündeln begrenzt. Die Blende kann geöffnet oder geschlossen werden.
Die Blende einer Optik, wird auch als Irisblende oder Apertureblende beschrieben. Die Irisblende ist eine verstellbare Apertureblende zur Kontrolle von Helligkeit und Schärfentiefe.
Die Funktion einer Blende beeinflussen gleichmässig die Helligkeit des Bildes. Gibt es außer Aperturblenden weitere Begrenzungen des Strahlenganges der Lichtstrahlen, so führt das zu einer Randverdunkelung oder Vignettierung des Bildes.

Blendenreihe

Die Blendenreihe ist eine Reihe von Blendenwerten. Die benachbarten Werte einer Blendenreihe beziehen sich auf den Durchmesser der Öffnung der Irisblende. Die Zahlen der Reihe stehen im Verhältnis 1:√‾2 ≈ 1:1,4 zueinander. Wird die Irisblende um eine Blende geöffnet, fäll jeweils die doppelte Menge an Licht ein. Blendenreihen werden eingesetzt, um Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfentiefe zu erhalten oder um eine Kamera oder ein Objektiv zu testen.

Blendenzahl

Die Blendenzahl k bezeichnet in der Film und Fotografie das Verhältnis der Brennweite f zum Durchmesser D der Objektivöffnung. Als Durchmesser wird die Öffnung gemessen, die achsparallelen Strahlenbündel von einem (nahezu) unendlich weit entfernten Objektpunkt einlässt.

k=f/D

Objektive für Film- und Fotokameras besitzen eine verstellbare Blende. So kann je nach künstlerisch Umsetzung des Bildes mit unterschiedlicher Ästhetik gearbeitet werden. Die größte und kleinste einstellbare Blendenöffnung ist von der jeweiligen Bauweise des Objektives vorgegeben.

Bluescreen

Das Ziel und der Sinn einer Bluescreen-Aufnahme ist, dass man eine Handlung oder ein Produkt in der Nachbearbeitung des Filmmaterials vor einen beliebigen Hintergrund setzen kann. Bluescreen wird zum Beispiel aus Kostengründen eingesetzt, wenn es zu teuer wäre, vor dem gewünschten Originalhintergrund zu drehen. Bluescreen wird auch gewählt, wenn man einen virtuellen Hintergrund montieren möchte.
Ein Bluescreen Setting besteht im Groben aus einem blauen Hintergrund, der möglichst ebenmässig ausgeleuchtet wird. Davor agiert zum Beispiel eine Schauspielerin. In der Postproduktion (Nachbearbeitung) wird dann der blaue Hintergrund entfernt und der gewünschte, eingesetzt.
Neben dem blauen Hintergrund (Bluescreen) gibt es auch den grünen (), den roten, den gelben etc. Die Auswahl des Hintergrundes hängt von den Farben der Objekte, der Kostüme, der Haarfarbe der Schauspielerin bzw. den Farbbestandteilen des zu präsentierenden Produktes ab. Die Farbe des Screens sollte möglichst komplementär sein zu den Farben der Objekte davor. Zu vermeiden ist, dass das Objekt die gleiche Farbe enthält wie der Screen.
Hat man die Wahl, ist für die RED ONE Kamera der Greenscreen zu bevorzugen, da die Kamera auf dem Blaukanal eher ein Rauschverhalten zeigt als auf dem Grünkanal.

Brennweite

Physikalisch gesehen ist die Brennweite die Entfernung einer Linse zu ihrem Brennpunkt. Die Brennweite eines Objektivs bestimmt, gemeinsam mit dem , den Bildwinkel/-auschnitt. Ein Objektiv, dessen Brennweite etwa der Diagonalen des Aufnahmeformats entspricht, wird als Normalobjektiv für das jeweilige Format bezeichnet.

Briefing

Möglichst detaillierte Beschreibung des Kunden an die Produktion. Der Kunde gibt im Briefing Informationen zum Unternehmenshintergrund, zu Kommunikationszielen, der anzusprechenden Zielgruppe, zum Budget für die Filmproduktion und zum Zeitplan. Je detaillierter und konkreter die Informationen sind, desto passender wird das ausgearbeitete Filmkonzept. Das Briefing ist ein komplexer Schlüsselmoment, meist zwischen zwei Firmen, die von der Branche der anderen Firma unterschiedlich wenig oder viel wissen. Das macht das Briefing zu einer wichtigen Schnittstelle für das Ziel einer Filmproduktion, die die Marketingziele des Kunden maximal und optimal transportiert.
Enthält kundenseitig alle wesentlichen Informationen über Produkt: Zielgruppe, Konkurrenz, Marketing- Kommunikationsziele, Positionierung (USP), formale "Verpackung", Termine.
Im Briefing entscheidet der Kunde über formale Ansätze: Soll der Spot sachlich, emotional, produktorientiert, personenorientiert, verbal, visuell, nüchtern, humorvoll rüberkommen? Ist das Briefing ungenau, kann es zu fatalen Missverständnissen und Fehlern kommen.
Folgendes kann man in einem Briefing besprechen:

Buyouts

Übertragung der Nutzungs-, Verwertungs- oder Persönlichkeitsrechte in Bezug auf Darsteller, Musik und Regieleistungen, zeitlich und räumlich definiert.



C

Call Sheet

Das Call Sheet enthält Informationen über die Zeitplanung, Treffpunkte, Wetter, Crew Call etc. für den entsprechenden Drehtag. Es bietet einen Überblick über den Drehablauf und -inhalt und enthält alle wichtigen Informationen für jede Departement inklusive Kontaktangaben, wie wer ans Set kommt etc.

Casting

In einem Casting werden Darstellerinnen und Darsteller oder Models gesucht, die möglichst der Rolle entsprechen, die zu besetzen ist, und die fachlich versiert sind. Je nach Kernkompetenzen einer Filmproduktionsfirma beauftragt der Filmproduzent entweder eine Casting-Agentur oder veranstaltet selber ein Casting. Gecastet wird entweder in einem Vorsprechen, per Foto oder per Demovideo. Die richtige Besetzung ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Filmproduktion.

Cast

Cast nennt man die Personen, die eine Rolle vor der Kamera übernehmen.

Color Grading

Beim Color Grading werden die Farbe der Bilder im fertigen Schnitt verändert und optimiert, die definitive Belichtung und der gewünschte Look festgelegt. Häufig teilt der beim Color Grading dem Coloristen mit, wie er das Bild sieht.
Bei der digitalen Kinokamera RED ONE ist das Color Grading ein essentieller Schritt im Ablauf der Filmproduktion, da die Kamera RAW-Bilder ausgibt.

Containerformat

Als Container bezeichnet man in der Computertechnik ein Dateiformat, das als Behälter für verschiedenartige Datenformate fungiert. Dabei bestimmt das Containerformat die Art und die Struktur, in der der Inhalt des Containers gespeichert und aufbewahrt wird. Zum Beispiel ist ein "pdf" ein sehr verbreitetes Containerformat. In der Film- und Videowelt sind es zum Beispiel das "AVI" und das "MOV". Am häufigsten werden in Containerformaten eine Video- und eine Audiospur verbunden.
Container können Daten verschiedener Codecs enthalten. Zum Beispiel der AVI-Container kann den Xvid-Codec oder ein MPEG-4-Video und eine MP3-Audiospur enthalten. WAV-Dateien sind Container, die in der Regel unkomprimierte Audiospuren enthalten.
Weiter gibt es Containerformate, die neben Audio- und Videodateien Untertitel und Menüstrukturen enthalten können.

Cross Cutting

Beim Cross Cutting oder dem alternierenden Schnitt werden durch das kreuzweise Hin- und Herschneiden zwei chronologisch simultane Handlungsstränge zusammengeführt.
Meistens stehen diese in Beziehung zueinander. Zum Beispiel die Rettung in letzter Minute, die Verfolgungsjagd von Jäger und Gejagtem. Mit der Hilfe des Cross Cut lassen sich noch viele weitere erzählerische Lösungen realisieren, wie das  Raffen einer Handlung, durch das Rausschneiden redundanten Materials, indem geschickte hin- und hergeschnitten wird.

Cut In

Das ist sowohl eine Schnitt- als auch eine Kameratechnik. Die Kamera nimmt dabei eine Szenerie auf und Zoomt dann in die Szenerie rein, um einen kleineren Ausschnitt zu zeigen. Diese beiden Einstellungen werden dann nacheinander montiert. Analog dazu gibt es auch den .
Dieses Zoomen in Stufen, wird eingesetzt, wenn man von einer halbnahen Einstellung in eine Grossaufnahmen zum Beispiel einer Person kommen möchte.
Die Achse zwischen der Kamera und dem Objekt, darf dabei nicht verlassen werden.
Um keinen Cut In bzw. handelt es sich, wenn von Halbnah- zur Naheinstellungen der Drehwinkel ändert zum Beispiel wenn die erste Einstellung von links und die zweite nähere oder weitere von rechts gedreht wird.
siehe auch untern «Cut Out»

Cut Out

Das ist sowohl eine Schnitt- als auch eine Kameratechnik. Die Kamera nimmt dabei eine Szenerie auf und zoomt dann aus dieser Szenerie heraus, um einen grössere Ausschnitt zu zeigen. Diese beiden Einstellungen werden dann nacheinander montiert. Analog dazu gibt es auch den Cut In.
Dieses Zoomen in Stufen, wird eingesetzt, wenn man von einer halbnahen Einstellung in eine Grossaufnahmen zum Beispiel einer Person kommen möchte.
Die Achse zwischen der Kamera und dem Objekt, darf dabei nicht verlassen werden.
Um keinen Cut Out bzw. handelt es sich, wenn von Halbnah- zur Naheinstellungen der Drehwinkel ändert zum Beispiel wenn die erste Einstellung von links und die zweite nähere oder weitere von rechts gedreht wird.
siehe auch oben «Cut In»

Cutter

Der Cutter oder Editor schneidet die gedrehten Bilder zu einem Film. Er arbeitet häufig nach einer Schnittliste, nach dem , und meist mit dem Regisseur zusammen.

Cutterassistent

Auch Editor-Assistent. Er lädt bei grösseren Materialmengen die Masterbänder in den Schnittcomputer, organisiert und ordnet das Footage und assistiert dem Cutter.



D

DI - Director's Interpretation

Schriftlich verfasste Ausführung des Regisseurs zur Umsetzung des Konzepts oder des .

Digital Cinema

Digital Cinema heisst digitaler Film in Kinoqualität und neueste Hig End Technik. Digital Cinema bedeutet kinematographische Bildästhetik, wie sie mit herkömmlichen High-Definition-Kameras nicht möglich ist. Die RED ONE Kamera ist Digital Cinema. Vereinfacht gesagt: Das Bild der RED ONE sieht aus wie im Kinofilm; nicht wie im Videofilm.
In einigen Bereichen, wie zum Beispiel in der Auflösung, übertrifft RED ONE die klassische Filmkamera. Sie hat eine überragende Low-Light-Performance, und durch das geringe Rauschen empfiehlt sie sich für Blue- und Green-Screenarbeiten. Ferner sind die Produktionskosten geringer, da Kauf, Entwicklung und Scannen des Filmmaterials wegfallen.
Digital Cinema heisst auch, dass eine Kamera die Möglichkeit bietet, mit geringer Schärfentiefe zu arbeiten. Dafür braucht sie einen sehr grossen /Chip. Die Masse des RED ONE CMOS-Sensors betragen 12 Megapixel und 24.4mm x 13.7mm (Super 35mm). Dies ermöglicht das Arbeiten mit einer Tiefenunschärfe wie im 35mm Kinofilm.

Digitalisierung

Digitalisieren beschreibt den Prozess des Einlesens von analogem Material in eine digitale Umgebung. Heute wird fast ausschliesslich das Filmmaterial digitalisiert, egal, wie es aufgenommen wurde. Das Filmmaterial wird nach dem Dreh digital am Computer bearbeitet: geschnitten, farbkorrigiert etc. Hier zeigt sich ein Vorzug der RED ONE Kamera: Sie zeichnet direkt digital auf Festplatten auf, die man dann sofort nach dem Drehen am Computer anschliessen kann, ohne aufwändiges Umwandlungsverfahren. Wird zum Beispiel mit 35mm Film gedreht, muss das Celluloidmaterial zuerst eingescannt werden, damit man es danach digital bearbeiten kann.

Director's Cut

Der Director's Cut (D. C.) ist eine Schnittvariante eines Filmes, die der Regisseur (Director) favorisiert. Der Begriff bringt zum Ausdruck, dass diese Schnittvariante künstlerisch der Intention der Regie näher kommt als die offizielle Erstveröffentlichung des Filmes. Vor allem in Hollywood wird ein Film häufig umgeschnitten, nachdem ein Testpublikum ihn angesehen hat, um scheinbar Unklares noch zu verändern. Es kann sein, dass ganze Handlungsstränge herausgeschnitten werden oder das Filmende verändert wird. Da dieser Umschnitt, von Produzenten gefordert, die Aussage verändert, ist die Regie nicht immer damit einverstanden. In Hollywood-Filmen ist die Regie häufig nicht dabei beim Schnitt. Nur wenigen sehr einflussreichen Regisseuren wird vertraglich ein Recht zugesichert, dass sie den "Final Cut" mitbestimmen dürfen. In Europa ist das anders. Hier sitzt der Regisseur sehr oft neben dem Cutter und gibt Anweisungen für den Schnitt oder schlägt Veränderungen vor.

Disposition

Mit Hilfe der so genannten "Dispo", auch , informiert die Produktion alle Beteiligten, wann sie am Drehtag wo zu sein haben. Ausserdem informiert die Dispo zum Beispiel über die Wetterlage, Sonnenauf- und Untergang, welche Szene wann, wo gedreht wird. Die Dispo hält alles Organisatorische eines Drehtages fest. Die Dispo enthält auch die wichtigsten Telefonnummern den Dreh betreffend.

DoP / DP

Der Director of Photography ist der (Chef)Kameramann bzw. der lichtsetzende Kameramann. Er bestimmt unter anderem das Framing und die Lichtsetzung der Szene. Der Chefkameramann ist sehr wichtig in einer Filmproduktion. Er gibt ihr "das Bild". Ein DP hat lange Filmerfahrung als Kameramann und eine klare ästhetische Vorstellung.

Drehbuch

Das Drehbuch beschreibt möglichst genau den Ablauf des Drehs, Kameraeinstellungen, Positionen, Settings etc. Erst mit einem vorliegenden Drehbuch kann eine aussagekräftige Kalkulation erstellt werden. Ein gutes Drehbuch ist ein essentieller Teil eines guten Filmes oder Spots. Aus einem schlechten Drehbuch wird kaum ein guter Film und umgekehrt kann aus einem guten Drehbuch nur mit sehr vielen Unpässlichkeiten ein schlechter Film werden.
Dazu meinte Billy Wilder, Regisseur des Klassikers "Manche mögen's heiss": Es ist möglich, dass ein schlechter Regisseur aus einem exzellenten Drehbuch einen schlechten Film macht. Kein Regisseur aber, und sei er noch so gut, kann aus einem schlechten Drehbuch einen guten Film machen.

Dutch Angle (Dutsch Tilt, Oblique Angle oder Canted Angle)

Dutch Angle (Dutsch Tilt, Oblique Angle oder Canted Angle) Ist eine schrägsichtige Kameraperspektive im Film.
Sie dient dazu, einen kranken, geistesgestörten, unwirklichen oder unirdischen Eindruck zu vermitteln, ohne dass die abgelichteten Personen selbst dazu beitragen müssen. Kennzeichnend ist der im Bild schief liegende Horizont. Zusätzlich kann die Kamera von oben oder unten auf die Protagonisten gerichtet sein.
"Der dritte Mann", "Psycho", "Batman" sind Beispiele von Filmen, die mit dieser Perspektive arbeiten.
Im expressionistischen deutschen Kino der dreissiger Jahre blühte die Schrägansicht auf und wurde häufig eingesetzt. Da "Deutsch" und "dutch" sehr ähnlich klingt, entstand die Bezeichnung Dutch Angle.



E

E und U

E ist die Abkürzung für ernste Kunst, ernste Musik, ernste Kultur etc. Damit sind meistens klassische Musik, klassische Malerei, Oper, Ballett, klassisches Theater und so weiter gemeint, also alle Kunstformen, die als Hochkultur gelten.
U ist die Abkürzung für Unterhaltungskunst, Unterhaltungsmusik, Unterhaltungskultur etc. Damit sind oft Kunstformen gemeint, die leicht zu verstehen sind und die der Unterhaltung dienen, also Popmusik, Fernsehen, einfache, lustige Theaterstücke und so weiter.
Diese Unterscheidung wird von vielen heute nicht mehr gemacht, weil damit eine Abwertung von Unterhaltungskultur verbunden ist und weil auch Unterhaltungskultur ernst sein kann. Genauso kann ernste Kunst auch unterhaltsam sein.

2D Effekte

2D Effekte sind z.B. Schrifteinblendungen und einfache Logoanimationen. Sie werden in speziellen Computerprogrammen erstellt und brauchen je nach Komplexität viel Zeit. Einfache Texttafeln und Logoeinblendungen, die sich nicht bewegen, sind einfach zu gestalten.

3D Effekte

3D Effekte sind Computeranimationen wie künstliche Hintergründe oder dreidimensionale Logos. 3D steht für drei Dimensionen. Das heisst, es kann in drei Dimensionen animiert werden. Oder anders gesagt, für die Mathematikern unter den Glossar-Lesenden: Es wird mit der x, y, und z Achse gearbeitet.

Endabnahme

Finale Abnahme des fertigen Filmes.

Expose

Das Expose beschreibt kurz und knapp den Inhalt des Films. Das Expose ist eine Vorstufe zum Treatment, welches wiederum etwas ausführlicher den Inhalt des Filmes beschreibt. Auf Expose und Treatment folgt dann das Drehbuch.



F

Fabel

Auch Spielfabel oder Plot genannt. Die Fabel ist die kausale Verknüpfung der Begebenheiten und der Vorgänge. Sie ordnet die wesentlichen Vorgänge auf der Linie der Haupthandlung. Der Fabel kann ein wirkliches oder fiktives Geschehen zugrunde liegen. Die Fabel eines Textes und die Spielfabel einer Inszenierung oder Verfilmung müssen nicht vollständig übereinstimmen.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Farbkorrektur

Die Farbanpassung oder Farbkorrektur ist ein wichtiger Teil der Nachbearbeitung/der Postproduktion. Beispielsweise zeichnet die RED ONE, die RED EPIC und die RED SCARLET das Filmmaterial im RAW-Format auf, im so genannten . Auf dem RAW-Material wird mittels Software ein Weissabgleich und eine Farbanpassung gemacht.
Ein wichtiger Teil der Farbkorrektur ist die Anpassung der Gradationskurve. Die RED ONE zeichnet ein lineares Bild auf, und damit eine lineare Gradationskurve, mit dem Ziel, möglichst viele Bild-Informationen aufzuzeichnen. Das RAW-Bild sieht dann unbearbeitet für das Auge nicht besonders "schön" aus. Es stellt sich eher dumpf oder verschleiert dar. Nach dem Setzen des Weisspunktes, dem Richten der Gradationkurve und der ersten Farbkorrektur entfaltet sich erst die ganze Brillianz eines RED ONE-Bildes.

Figur

Figuren sind zumeist die Handelnden szenischer Vorgänge. Es gibt jedoch auch Figuren, die nicht an Handlungen geknüpft sind, beispielsweise im postdramatischen Theater. Figuren werden je nach Bezug zur Wirklichkeit als Personen, Charaktere, Typen, Sprecher, Allegorien etc. bezeichnet. Die Figurenkonstellation bezeichnet die in der Handlung generierten Beziehungen der Figuren untereinander, beispielsweise Abhängigkeit, Allianz, Konflikt, Konkurrenz etc.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Focus Puller

Der Focus Puller zieht die Schärfe mit Hilfe des Follow Focus (Schärfezug). Vor allem, wenn man mit viel Schärfenuntiefe arbeitet, geschwenkt wird, Darsteller sich weg von oder hin zu der Kamera bewegen, die man scharf haben möchte, braucht man eine Person, die sich nur um die Schärfe kümmert.

Follow Focus

Mit Hilfe des Follow Focus wird die Schärfe "gezogen". Der Follow Focus wird auch Schärfezug genannt.

Froschperspektive

Die Froschperspektive heisst so, weil damit beschrieben werden soll, dass die Kamera den Blickwinkel eines kleinen Tieres, zum Beispiel eines Frosches einnimmt. Sie ist sozusagen die Umkehrung der Vogelperspektive.
Das heisst, es handelt sich um eine extreme Untersicht.
Dementsprechend befindet sich bei der Froschperspektive die Kamera in Bodennähe oder am Boden und fängt das Objektiv vertikal ein.

G

Gestik

Zeichen, die mit dem Körper, oftmals den Händen und Armen, erzeugt werden.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Gestus

Mit Gestus wird eine bestimmte Haltung bezeichnet, die sich durch Sprache, Mimik, Gestik und andere Zeichen zeigt. Der Gestus beinhaltet das Wie einer Handlung oder eines Werkes. Der Gestus ist abhängig von gesellschaftlichen und historischen Faktoren. Sowohl als auch dramatische Kunstwerke wie Theaterstücke oder Filme haben einen Gestus. Dieser zeigt die Haltung des Autors oder Regisseurs gegenüber dem Thema oder den Figuren. Der Gestus eines Werkes kann beispielsweise distanziert, affirmativ, kritisch, belehrend, warnend oder provozierend sein. Auch einzelne Szenen oder Sequenzen haben einen bestimmten Gestus, der demjenigen des Gesamtwerkes ent- oder widersprechen kann.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Greenscreen

Das Ziel und der Sinn einer Greenscreen-Aufnahme ist, dass man eine Handlung oder ein Produkt in der Nachbearbeitung vor einen beliebigen Hintergrund setzen kann. Greenscreen wird zum Beispiel aus Kostengründen eingesetzt, wenn es zu teuer wäre vor dem gewünschten Originalhintergrund zu drehen, oder wenn man einen virtuellen Hintergrund montieren möchte.
Ein Greenscreen Setting besteht im Groben aus einem grünen Hintergrund, der möglichst ebenmässig ausgeleuchtet wird. Davor agiert zum Beispiel eine Schauspielerin. In der Postproduktion wird dann der grüne Hintergrund entfernt und ein anderer eingesetzt.
Neben dem grünen Hintergrund (Greenscreen) gibt es auch den blauen (), den roten, den gelben etc. Die Auswahl des Hintergrundes hat damit zu tun, was die Objekte vor dem Screen für Farben beinhalten. Zum Beispiel die Farbe das Kostüms, die Haarfarbe der Schauspielerin bzw. die Farbbestandteile des Produktes, das gefilmt werden soll. Die Farbe des Screens sollte möglichst komplementär sein zu den Farben des Objektes. Zu vermeiden ist, dass das Objekt die Farbe des Screens enthält.
Hat man die Wahl, ist für die RED ONE der Greenscreen zu bevorzugen, da die Kamera auf dem Blaukanal eher ein Rauschverhalten zeigt als auf dem grünen.

H

H.264

H.264 ist der Standard einer sehr effizienten Videokompression.
Diese wurde entwickelt mit dem Ziel, ein Kompressionsverfahren zu erhalten, das für mobile Anwendungen und im TV- und HD-Bereich bei gleicher Qualität die benötigte Datenrate mindestens um die Hälfte reduziert. H.264 erreicht ca. eine so hohe Codiereffizienz, dass es auch für hoch auflösendes Bildmaterial wie HDTV ausgelegt ist. Allerdings ist der Rechenaufwand bei diesem Codec auch bis zu dreimal so hoch. Das standardisierte ist MP4.

Hamlet

Hamlet heisst Octamas' RED ONE #419. RED User, und im Besonderen die "Early Adopters", sind leidenschaftlich und haben eine intensive Beziehung zu ihren Kameras. Denn früh entdeckt, mussten wir lange ungeduldig auf die Auslieferung der beiden Kameras warten. Seit Februar 2008 haben wir viel Spass und Erfolg mit Hamlet und Ophelia (RED ONE #420).
Wieso aber heissen die beiden Kameras ausgerechnet Hamlet & Ophelia? Nun, die beiden Kameras sollten ursprünglich für das Spielfilmprojekt mit dem Arbeitstitel "Welten" eingesetzt werden. Eine Inspirationsquelle für dieses Projekt bietet John Everett Millais' Bild "Ophelia". Gleichwohl enthält das Stück "Hamlet" von William Shakespeare Textpassagen wichtigen Inhaltes für die Octamas AG, und die beiden Figuren Hamlet & Ophelia zeigen Parallelen zur Geschichte der RED ONE und der Octamas AG auf.

HD - High Definition

Videomaterial, welches im Vergleich zu PAL grössere Farb-, Blenden- und Kontrastumfänge bietet. Die Auflösung von Full HD: 1920 x 1080.
Neben High Definition oder High Resolution gibt es Digitale Kinokameras wie die RED ONE, die Ultra High Resolution liefern. Dies entspricht einer 4.5 fachen HD-Auflösung.



I

Imagekampagne

Zur Markentechnik und dem Designkonzepten kam in den 60er Jahren ein weiterer Faktor der Firmendarstellung nach aussen dazu: das Image. Die Sozial- und Verhaltenswissenschaften deckten Zusammenhänge in der Wahrnehmung auf, die zu einer neuen Form der Ansprache in der Werbung führten. Die Forschungsergebnisse ergaben, dass die Entscheidung für oder gegen eine Unternehmensleistung davon abhängt, mit welchem Bild (Image) die Leistung verbunden wird. Also mit dem Firmenimage.
Ein Image entwickelt sich mit der Zeit und kann partiell verändert werden. Diese Aufgabe übernimmt die Imagekampagne. Bei einer solchen Kampagne soll das gewünschte Marken- und Unternehmensimage im Bewusstsein des Verbrauchers verankert werden. Für den Verbraucher wird dieses Image durch die Werbung für Unternehmen und Marke erlebbar.



J

Jim Jannard

Der Milliardär Jim Jannard ist für seinen Hang zu kompromissloser Perfektion bekannt. Der Vater von sieben Kindern, der 1975 Oakley mit 300 Dollar gründete, wollte eine digitale Filmkamera mit der Bildqualität einer digitalen Spiegelreflex-Fotokamera. Er fühlte sich von den Herstellern von hochauflösenden (HD) Videokameras im Stich gelassen. "Was ich suchte, war einfach nicht zu kaufen: da klaffte eine riesige Lücke. So beschloss ich Ende 2005, meine Leidenschaft zum Geschäft zu machen." Das war der Aufbruch, der mit Erfolg gekrönt wurde: Er entwickelte die revolutionäre und radikale RED ONE.



K

Kernbotschaft

Die Kernbotschaft wird von einer Agentur oder direkt von der Filmproduktionsfirma aus dem Kunden-Briefing entwickelt. Die Antworten aus dem Kunden-Briefing bieten das marketingstrategische Rohmaterial, das die Agentur oder die Filmproduktionsfirma in eine griffige Werbung verwandelt. Aus der Kernbotschaft einer Kampagne, leitet sich alles weitere ab. Verschiedene Fragen spielen dabei eine Schlüsselfunktion: Worauf legt die Zielkundschaft bei dem zu bewerbenden Produkt Wert? Welche Kriterien bewirken die Entscheidung für ein Produkt? Welche objektiven Vorteile bewertet die Zielkundschaft als besonders wichtig? Wie soll das Produkt positioniert werden im Vergleich zu Konkurrenzprodukten? Was ist das besondere, einzigartige am besagten Produkt? Mit welcher Tonalität erreiche und überzeuge ich die Zielkundschaft am besten? Aus diesen Fragen schält sich die Kernbotschaft heraus, die zunächst nicht wohlformuliert dastehen muss. Aus dieser vielleicht noch ungelenken Formulierung der Kernbotschaft kristallisiert sich zum Beispiel der passende Slogan.

Keying

Beim Keyen werden Stellen eines Bildes mit gleichen Farb- oder Helligkeitsbereichen "durchsichtig" gemacht. Das heisst per Computer wird ein ausgewählter Teil des Bildes definiert, um eine Maske (Alphakanal) zu erstellen, welche wiederum besagte Bereiche transparent macht.
Es gibt verschiedenartige Keys. Am bekanntesten ist der Chroma Key, bei dem beim Drehen zum Beispiel eine grüne oder eine blaue Farbe als Hintergrund gesetzt wird, damit man dann in der Postproduktion diese Farbe transparent machen kann. Statt der grünen Farbe kann man dann einen beliebigen Hintergrund setzen.
Weitere Keying-Arten sind: Color Difference Key, 3D Keying, Luma Key, Difference Matte, Depth Key, Linear-Key.

Klappe - Filmklappe

Wird bei Filmproduktionen Bild und Ton auf getrennten Geräten aufgezeichnet, markiert der Schlag mit der Klappe einen eindeutigen Bezugspunkt, um im Schnitt Bild und Ton zu synchronisieren.
Vor jeder Aufnahme werden Einstellung, Szene und Wiederholungszahl angesagt und danach die Klappe geschlagen. Es gibt auch die Schlussklappe. Diese wird dann am Ende einer Aufnahme geschlagen, dabei wird die Klappe auf den Kopf gedreht.
Die Beschriftung der Klappe dient dazu, die Aufnahmen in jedem Arbeitsschritt und für jeden identifizierbar zu machen.
Neben beschriftbaren Klappen existieren auch digitale Timecodeklappen.

Kommunikationsziel

In jedem Projekt gibt es drei Arten von Kommunikationszielen. 1. Popularität: Die Bekanntmachung eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Firma. 2. Wissensvermittlung: Es werden Informationen über ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Unternehmen vermittelt. 3. Image (Imagekampagne): Das Image eines Produktes, einer Dienstleistung oder einer Firma wird dabei gefestigt oder korrigiert/verändert. Diese drei Eckpfeiler sind in jeder Kampagne enthalten, einer davon steht dabei je nach Ziel im Vordergrund.

Konflikt

Der Konflikt bezeichnet einen notwendigen Aufeinanderprall unterschiedlicher Interessenlagen, der für die Beteiligten eine Bedrohung darstellen kann. Während einfache Widersprüche dem Stoff einer Darstellung angehören, werden Konflikte durch den Autor oder Regisseur geschaffen und gestaltet.
Konflikte sind kennzeichnend für die meisten Theatertexte und Filme, aber es gibt auch Werke ohne Konflikt, beispielsweise im postdramatischen Theater.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

L

Leuchtmittel - Filmlicht

Die Glühlampe ist das ältestes elektrisches Leuchtmittel. Strom fliesst durch einen dünnen Draht und erzeugt durch starke Reibung der freien Elektronen ein Glühen und gibt so Lichtstrahlung ab. Damit der Draht nicht verbrennt, wird der Glaskolben, der den Draht umgibt, vakuumiert. Glühlampen wandeln die verbrauchte Energie nur zu ca. 5% in Licht um, der Rest verpufft als Wärme.
Energiesparlampe ist eine Untergruppe der Leuchtstofflampen. Handelsübliche Energiesparlampen dürfen NICHT gedimmt werden und die Lichttemperatur variiert vom Glühlampenlicht.
Halogenlampe Hat eine ähnliche Funktionsweise wie die Glühlampen. Halogenlampen haben einen etwas besseren Wirkungsgrad als Glühlampen. Das ausgesandte Licht ist weisser, der Anteil des sichtbaren Lichtes wird höher. Statt Vakuum ist der Glaskolben mit einem Halogen-Gas-Gemisch gefüllt. Dies bewirkt, dass der Glaskolben nicht schwärzt und der Glühdraht länger hält.
Leuchtstoffröhren - Fluoreszenzröhren werden zum Beispiel in Kino-Flos verwendet, um Szenen mit weichem Licht auszuleuchten. Leuchtstoffröhren haben einen sehr hohen Wirkungsgrad und eine lange Lebensdauer. In der Leuchtstoffröhre befindet sich ein Gasgemisch, links und rechts je eine Elektrode, die das Gas leitfähig macht (ionisiert): es entsteht eine elektrische Entladung. Der Glas-Kolben ist innen mit einem Leuchtstoff überzogen. Dieser Leuchtstoff wird durch die Strahlung angeregt, die bei der Entladung entsteht, und beginnt seinerseits zu leuchten. Deshalb nennt man Leuchtstoffröhren auch Fluoreszenz-Röhren. Zum Betrieb benötigen Leuchtstofflampen ein Vorschaltgerät. Dieses erzeugt eine sehr hohe Spannung (ca. 1,5 kV), damit die Entladung beginnt. Nach dem Anschalten des Lichtes wird der Lampenstrom begrenzt und die Brennspannung liegt bei etwa 103V.
Entladungslampen - Metalldampflampe Die Entladungslampe funktioniert ähnlich wie die Fluoreszenzröhre. Die Füllung besteht aus einer Metalldampf-Gasfüllung unter hohem Druck, die Bauform ist wesentlich kompakter. So sind kleinere Leuchten mit gezielterer Lichtabstrahlungen möglich. Die Lichtabstrahlung ist intensiver als bei den Leuchtstofflampen. Entladungslampen brauchen ein Vorschaltgerät und oft ein Zündgerät. Die Aufwärmphase, bis die volle Helligkeit und Betriebstemperatur erreicht sind, dauert mehrere Minuten. Entladungslampen sind nicht dimmbar. Sie brauchen eine Schutzscheibe, falls eine Lampe birst. Entladungslampen sind zum Beispiel die Metallhalogenidlampe, die Natriumdampflampe, die Quecksilberdampflampe, die Xenonlampe
HMI - Halogen-Metalldampflampen Halogen-Metalldampflampen sind Gasentladungslampen. Diese Leuchtmittel bestehen u. a. aus Halogenen, Quecksilber und weiteren Metallen. Die Halogen-Metalldampflampe erreicht eine sehr hohe Lichtausbeute und einen hohen Farbwiedergabeindex. Für einen besonders hohen Farbwiedergabeindex (bis 95, für Film und Fernsehen) wurde von Osram die sogenannte HMI-Lampe entwickelt. HMI steht für Hydrargyrum medium-arc iodide. "HMI" wird auch als Synonym für tageslichtähnliches Scheinwerferlicht verwendet. (andere Hersteller: MSI oder RSI).

Leuchtmittel    
  
Brenndauer
Wirkungsgrad
  
Preis
Glühlampe
  
50h
-
1000h
  
5%
  
niedrig
Halogen
  
100h
-
3000h
  
5% - 8%
  
niedrig
Leuchtstofflampe
  
8000h
-
12.000h
  
60%
  
niedrig
LED-Lampen
  
20000h
-
50.000h
  
45%
  
mittel
Leuchtstofflampen
  
8000h
-
12.000h
  
60%
  
niedrig
Hochdruck-Entladungslampen
  
500h
-
8000h
  
60%
  
hoch
Niederdruck-Entladungslampen
  
15000h
 
 
  
75%
  
hoch

Layoutfilm

Zusammenschnitt vorhandener Sequenzen, um das Konzept visuell zu unterlegen.

Layoutmusik

Musik im Rohschnittstadium des Films, um die geplante Umsetzung zu veranschaulichen.

Layoutsprache

Z.B. vom Regisseur im Schneideraum auf dem Rohschnitt gesprochener Sprechertext, um Umfang und Timing beurteilen zu können.

Licht - RED ONE

Das optimale Licht für die RED ONE ist Tageslicht. Das kommt daher, dass die RED ONE auf dem blauen Kanal am meisten rauscht, da der Sensor weniger blaue als rote und grüne Pixel hat. Auch mit Tungsten-Licht erreicht man gute Ergebnisse, aber wenn das Einleuchten mit Tageslicht möglich ist, sollte es bevorzugt werden.

Licht-Farbtemperatur

Die Farbtemperatur einer Lichtquelle wird in Kelvin gemessen. Der Sensor der RED ONE bevorzugt Licht zwischen 5000 und 5600 Kelvin. Folgend eine kleine Aufstellung verschiedener Lichtquellen und ihren Farbtemperaturen. Zu bemerken ist, dass Gasentladungslampen ein diskontinuierliches Spektrum haben. Einfach gesagt, hat Kunstlicht wenig Blauanteil. Ab ca. 3200 K fällt der Blauanteil fast weg.

Kerze
  
1500 K
 
 
Glühlampe 40W
  
2200 K
 
 
Glühlampe 60 W
  
2600 K
 
 
Glühlampe 100 W
  
2800 K
 
 
Glühlampe 200 W
  
3000 K
 
 
Halogenlampe
  
2600 K
-
3300 K
Leuchtstofflampen
  
2700 K
-
4000 K
LED-Lampen
  
2700 K
-
6000 K
Thungston Licht
  
3200 K
 
 
PAR Halogen Licht
  
3200 K
 
 
Leuchtstofflampe (Kaltweiss)
  
4000 K
 
 
Xenon-Lampe
  
4500 K
-
5000 K
Morgensonne-/Abendsonne
  
5000 K
 
 
Mittagssonne, Bewölkung
  
5500 K
-
5800 K
Tageslichtlampe
  
5600 K
-
7000 K
HMI / HMP Metalldampflampe
  
6000 K
 
 
Tageslicht mit bedecktem Himmel
  
6500 K
-
7500 K
Tageslicht mit Nebel, starkem Dunst
  
7500 K
-
8500 K
Blauer Himmel (Magic Hour)
kurz vor Sonnenuntergang,
kurz vor Sonnenuntergang
  
9000 K
-
12.000 K
Klares blaues, nördliches Tageslicht
  
15.000 K
-
27.000 K

Live-Key

Beim Live-Key wird direkt während des Drehs vor Green- oder Bluescreen der grüne bzw. blaue Hintergrund gekeyt (entfernt/transparent gemacht) und live der gewünschte Hintergrund eingesetzt. Am Fernsehen wird das Live-Keying sehr häufig eingesetzt, zum Beispiel bei der Wetterpräsentation oder wenn Studios nicht gebaut, sondern nur als Hintergrund eingefügt werden. Zu sehen z.B. bei fast allen Nachrichten-Sendungen.

Location

Drehort/Originalmotiv, an dem gedreht wird.



M

Martial-Arts-Film

Der Martial-Arts-Film ist eine Form des Actionfilm, der sich auszeichnet durch artistische Darbietungen von ästhetisch stilisierten Kampfkünsten, zum Beispiel Kung-Fu. In den 1970er Jahren erreichte dieses Genre eine grosse Popularität, zum Beispiel durch die Bruce Lee-Filme.

Mastering

Digitale Fertigstellung des Films auf Bild- und Tonebene. Erstellung eines Masters für die Vervielfältigung des Filmes.

Moods

Bilder, z.B. aus Bildarchiven, die zur Veranschaulichung dienen. Sie geben in der Vorbereitungsphase zu einem Projekt oder in einem Pitch einen Eindruck von Projektidee, Look etc., oder sie veranschaulichen z.B. Cast- und Locationbeschreibungen.

Mysterium-X - Sensor

Mysterium-X ist der Nachfolger vom Mysterium Sensor von RED Digital Cinema, der jungen und revolutionären Firma von Jim Jannard, die in den letzten Jahren die Filmindustrie aufmischte und aufwühlte.

Der Mysterium-X Sensor hat einen deutlich grösseren Dynamikumfang und ein stark verbessertes Low Light-Verhalten gegenüber dem Sensor Mysterium. Ebenfalls stark verbessert ist die Sensor Scan Periode von ~5ms (RED ONE ~9ms) mit der Folge, dass der Rolling Shutter Effekt minimiert wird und der Skew auf dem Niveau von Filmkameras mit ~4ms liegt.

In der RED EPIC liegt die maximale Auflösung mit diesem Sensor bei 5K.

Mysterium-X stand auch als Upgrade für die RED ONE zur Verfügung. Der Sensor bietet in der RED ONE die gleichen Verbesserungen wie in der Epic. Lediglich die Auflösung bleibt wie bei der RED ONE mit Mysterium Sensor auf 4.5K beschränkt.
~5ms

N

Normalsicht

Die Normalsicht versucht im allgemeinen die natürliche perspektivische Wahrnehmung zu imitieren. Dabei befindet sich die Kamera auf der Höhe des Objektes. Bei einem Menschen auf Augenhöhe. Eine normale Sicht kann aber auch zur Auf- oder Untersicht werden: So ist zum Beispiel eine natürliche Ansicht der Freiheitsstatue immer eine Untersicht auf dieselbige.
Blickt unsere Protagonistin zum Beispiel von einem Hügel herunter ist für sie die Normalsicht die Aufsicht auf das, was unten am Hügel passiert.

Normalbrennweite

Die Normalbrennweite ist ein Objektiv mit weniger breitem Bildwinkel als das . Die liegt ca. bei 50mm. Ein Teleobjektiv hat eine längere und das Weitwinkel eine kürzere Brennweite.



O

Offlineschnitt

Rohschnitt des Materials in geringer Auflösung.

Onelight/Bestlight Telecine

Auch Abtastung. Überspielung von Filmmaterial auf Video in PAL (TV Standard) oder in 2K bzw. 4K (hochauflösend). Werden vor dem Schnitt alle Einstellungen mit derselben Lichtbestimmung abgetastet, spricht man von Onelight oder Bestlight. Nach der werden die im Schnitt verwendeten Einstellungen, also die Selected Takes, abgetastet und dabei farbkorrigiert (gegradet).

Onlineschnitt

Nachschnitt der ausgewählten Einstellungen und Einfügen der Effekte und Digitalen Compositings.

Ophelia

Ophelia heisst Octamas' RED ONE #420. RED User, und im Besonderen die "Early Adopters", sind leidenschaftlich und haben eine intensive Beziehung zu ihren Kameras. Denn früh entdeckt, mussten wir lange ungeduldig auf die Auslieferung unserer beider Kameras warten. Seit Februar 2008 haben wir viel Spass und Erfolg mit (RED ONE #419) und Ophelia.
Wieso aber heissen die beiden Kameras ausgerechnet Hamlet & Ophelia? Nun, die beiden Kameras sollten ursprünglich für das Spielfilmprojekt mit dem Arbeitstitel "Welten" eingesetzt werden. Eine Inspirationsquelle für dieses Projekt bietet John Everett Millais' Bild "Ophelia". Gleichwohl enthält das Stück "Hamlet" von William Shakespeare Textpassagen wichtigen Inhaltes für die Octamas AG, und die beiden Figuren Hamlet & Ophelia zeigen Parallelen zur Geschichte der RED ONE und der Octamas AG auf.

Originalmaterial

Belichtetes Filmmaterial, wenn auf Film gedreht wurde.

P

Packshots

Ein Packshot in einem Werbespot (Commercial) ist die Produktabbildung des zu bewerbenden Produktes.

Palma3

Palma3 entwickelt und realisiert Ausstellungen aus eigener Initiative oder im Auftrag von Institutionen wie Museen, Kulturinstitutionen, Stiftungen und Unternehmen. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Bearbeitung und die Präsentation historischer, kultureller und gesellschaftlicher Themen.
Palma3 besteht aus einem festen Kernteam, das bei einzelnen Projekten mit externen Partnern zusammenarbeitet und sich entsprechend dem Auftrag neu disponiert.
Beim Inhalt und der Präsentation der Ausstellungen legt Palma3 Wert auf eine phantasievolle, fundierte, (selbst-)reflexive und oftmals augenzwinkernde Herangehensweise, die keine einfachen Antworten liefert, sondern zu einer vertieften Auseinandersetzung anregt. Als Publikum stellt sich Palma3 gerne sich selbst vor - also Leute, die mit Neugierde und Freude zwischen pendeln.
www.palma3.ch

Parallelmontage (cross-cutting)

Filmmontagetechnik, bei der aufeinander montierte Einstellungen zwischen zwei oder mehreren Handlungssträngen springen. Früh eingesetzt (1903 "Der grosse Eisenbahnraub"), wurde der Parallelschnitt anfänglich vom Publikum nicht akzeptiert.
Die Handlungsstränge müssen nicht gleichzeitig stattfinden. Mit der Parallelmontage kann man jedoch einen Zusammenhang zwischen den Handlungen herstellen.
Bei einer Verfolgungsjagd kann das zur Spannungssteigerung führen. Man kann das Publikum mit Hilfe der Parallelmontage jedoch auch auf eine falsche Fährte locken, indem man einen vermeintlichen Zusammenhaben herstellt zwischen zwei Geschichten, diese aufeinander zulaufen lässt und am Schluss auflöst, dass es eigentlich ganz anders war.

Parodie

Als Parodie (griechisch "Gegenlied" oder "verstellt gesungenes Lied") bezeichnet man die verzerrende, übertreibende oder verspottende Nachahmung eines bekannten Werkes oder einer prominenten Person, wobei zwar die Form oder (bei Personen) typische Verhaltensweisen beibehalten werden, aber ein anderer, nicht dazu passender Inhalt unterlegt wird. Literarische, theatrale, musikalische oder filmische oder andere Werke können parodiert werden. Auch ein Genre als Ganzes kann parodiert werden. Durch die deutliche Abweichung gegenüber dem bekannten Original entsteht ein humoristischer Effekt. Eine Parodie braucht aber nicht zwingend verspottenden Charakter zu haben, sie kann auch mit einer Hommage einhergehen.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Pitch

Ein Pitch ist der Wettkampf um einen Auftrag zwischen mehreren Filmproduktionsfirmen. Beispiel Werbefilm (Commercial): Gibt der Kunde grünes Licht für die Produktion des Filmes, beauftragt er eine Agentur, die Produktion zu organisieren. Die Agentur ihrerseits stellt das Storyboard und das Treatment ausgewählten Filmproduktionsfirmen zu Verfügung, damit diese wiederum einen Vorschlag zur Budgetierung, Besetzung von Regie- & Kameraposition und Umsetzung machen können.

PL-Mount

Die RED ONE ist ausgestattet mit einer PL-Mount. Die PL-Mount ermöglicht den Gebrauch von Kinooptiken. Will man lieber mit Canon-Optiken arbeiten, nutzt man die so genannte Birger Mount. Für die RED ONE existieren auch eine Nikon-Mount und eine Leica-Mount etc.

Plansequenz (Oneshot)

Eine meist sehr lange Einstellung, in der eine Handlung ohne Schnitt gezeigt wird. Häufig in Plansequenzen werden Kamerafahrten oder Bewegungen eingesetzt.
In Plansequenzen haben Schauspieler wie im Theater länger Zeit und mehr Raum eine Szene auszuspielen. In der Filmgeschichte gibt es zum Beispiel in folgenden bekannten Filmen: Plansequenzen können auch warnend eingesetzt werden, den Charakter einer Figur darstellen, den Zuschauer einschwören, langweilen etc.

Postdramatisches Theater

Der Begriff Postdramatisches Theater wurde von Hans-Thies Lehmann in seinem Buch "Postdramatisches Theater" (Frankfurt/Main 1999) entwickelt, um damit Tendenzen und Stilmittel von Theaterinszenierungen seit den ausgehenden 1960er Jahren zu beschreiben. Als postdramatisch bezeichnet Lehmann ein Theater, das sich nicht mehr vorrangig an den Primat des literarischen Dramentextes hält. Stattdessen sind im postdramatischen Theater Zeit, Raum, Musik, Geräusche, Licht, Bühnenbild, Requisiten, Körper und Text gleichwertige Elemente. Diese Theaterform zielt nicht auf so genannte "Werktreue", also die textgetreue und traditionelle Inszenierung eines Dramas, ab. Die Fabel eines Stückes steht nicht im Vordergrund oder kann ganz entfallen. Im postdramatischen Theater wird die konkrete Aufführungssituation, das Hier und Jetzt, betont. Im Bezug auf Texte bedeutet postdramatisch, dass diese keine dramatischen Grundstrukturen, also keine Figuren, Fabel oder Konflikte aufweisen.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Produktion - Produktionsablauf (Commercial)

Am Anfang steht das Briefing, in dem alle relevanten inhaltlichen Punkte für den Film ausführlich besprochen werden.
Nach Erhalt des Briefings erstellt die Produktionsfirma ein Konzept / Exposé / Treatment, welches dem Kunden in Form von Storyboard und Moods präsentiert wird. In einigen Fällen werden auch Layoutfilme oder Animatics produziert.
Die Konzepterstellung entfällt, wenn bereits ein fertiges Konzept einer Werbeagentur vorliegt.
Die Präsentation enthält Vorschläge zu Regie und DoP. Der vorgeschlagene Regisseur schreibt ein DI (Directors Interpretation).
Ein erster Kostenvoranschlag wird präsentiert.
Ein endgültiger Kostenvoranschlag kann erst auf Grundlage eines verabschiedeten Drehbuchs oder Storyboards erfolgen.
Auf Grundlage des Konzeptes erstellt die Produktion ein ausführliches Drehbuch, sucht nach Locations, organisiert ein Casting und stellt das Team zusammen.
Stylisten stellen die Kostüme für die Darsteller zusammen, Szenenbildner und Ausstatter suchen Requisiten für die Drehorte. Es werden Versicherungen abgeschlossen, Kamera- und Lichttechnik gebucht, Schnittplätze optioniert und Verträge gemacht.
Diese Vorbereitungen laufen im PPM zusammen, in dem alle den Film betreffenden Fragen mit den beteiligten Verantwortlichen geklärt werden, um einen reibungslosen Ablauf der Dreharbeiten und der Postproduktion zu gewährleisten. Im PPM wird üblicherweise ein PPM-Bericht angefertigt, der alle getroffenen Entscheidungen, Vorgehensweisen und Vereinbarungen festhält. Das Team aus festen und freien Mitarbeitern, Spezialpersonal und Darstellern findet sich am Drehort ein, entweder in einem Studio oder on Location.
Die Dispo(sition) informiert über An- und Abreise sowie die versicherungsrechtlich geregelten Arbeits- und Pausenzeiten. Wünschenswert ist, einen Veratnwortlichen des Auftraggebers am Set zu haben.
Das digitale Filmmaterial wird am Schnittplatz vom Cutter oder Cutterassistenten in den Computer eingelesen.
Aus diesem Material wird der Offline- oder Rohschnitt erstellt. Parallel dazu werden Layoutmusik und -sprache angefertigt. Nach erfolgreicher Rohschnittabnahme durch den Kunden wird der Film gegradet, und Musik, Sprache, allfällige visuelle Effekte und Sounddesign finalisiert.
Alle Bestandteile des Filmes werden dann gemastert. Es erfolgt die Endabnahme.

Postproduktion

Die Postproduktion ist die Nachbearbeitung des Filmmaterials. In der Postproduktion wird geschnitten, das Color Grading gemacht, visuelle Effekte kreiert und der Film gemastert.

PPM

Pre-Production Meeting. Im PPM werden vor Drehbeginn alle wichtigen, den Film betreffende Fragen mit den entsprechenden Verantwortlichen geklärt.

PPM-Bericht

Hält alle Entscheidungen des PPMs fest.

Q

Es gibt noch keine Einträge mit Q.



R

Rohschnittabnahme

Verabschiedung des Schnitts vor dem Onlinemastering.

REDCODE

Durch den für die RED ONE entwickelten REDCODE lassen sich grosse Datenmengen handeln. Der nahezu verlustfreie Codec (Wavelet Komprimierung) erlaubt eine Datenrate von ca. 27 MB/s bei 24 fps und 4K.

RAW

Die RED ONE nimmt 12 bit RAW auf. RAW Aufzeichnung hat das Ziel, möglichst viele Informationen für das Bild aufzunehmen. Das RAW-Bild, das direkt aus der Kamera kommt, sieht oft matt aus und entfaltet seine Schönheit erst durch die Farbkorrektur in der Postproduktion. Konkret heisst das: Die Kameraeinstellungen wie Belichtung, Weissabgleich, Gain/ISO usw., werden via Metadata gespeichert. RAW bedeutet, dass man nicht-destruktiv Belichtung, Weissabgleich, Gain/ISO usw. in der Postproduktion ändern kann.



S

Schnittplatz

Digitales Schnittsystem, z.B. AVID oder Final Cut Pro.

Schrägsicht

Bei der Schrägsicht wird die Kamera vertikal gekippt. Folgt eine Schrägansicht auf eine Normalansicht in der Montage, wird der Effekt der Schrägansicht verstärkt. Verwendbar zum Beispiel wenn über eine ruhige Situation plötzlich eine gewalttätige Szene hereinbricht.
In der Werbung wird die Schrägsicht verwendet, um schnell geschnittene Einzelbilder dynamischer zu gestalten und alltäglichen Abläufen eine Kraft zu geben.
Gewöhnlich wird eine Schrägansicht auch von unten gedreht. Kombiniert man diese Perspektive mit einer Kamerabewegung kann eine surreale Welt entstehen. Dieser Spezialfall der Schrägansicht wird auch Dutch Angle genannt:

Set

Komplett ausgestattetes Motiv on oder im Studio.

Showreel

Musterrolle von z.B. Regie, Kamera oder Editor mit den bisher erstellten Filmen.

Situation

Die Situation bezeichnet die Gesamtheit der im Moment gegebenen Umstände. Diese werden durch die 5 Ws erschlossen: Wer? Wann? Was? Wo? Warum? Ihr Zusammenspiel erzwingt Handeln, wobei innere Bedingungen (Motive) und äussere Bedingungen (gesellschaftliche und natürliche Gegebenheiten) szenische Vorgänge erzeugen.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Sounddesign

Erstellung einer Tonebene zur Unterstützung der Bilder.

Stoff

Der Stoff wird in der Regel nicht erfunden, sondern gefunden, etwa aus Erlebtem, Gehörtem oder Überliefertem. Ein Stoff kann in unterschiedlicher Weise in einem Werk gestaltet werden. Er bildet die Nahtstelle zwischen Realität und Kunstwerk.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Storyboard

Geplante Bildfolge als Zeichnungen zur Untermalung des Konzeptes.
Auf der Basis des Treatments wird jede Szene bildlich dargestellt. Es gibt Soryboards, die aus Skizzen bestehen oder solche, die mit Fotos darstellen, was gedreht wird. Das Storyboard dient unter anderem dem Kunden, damit er sich ein Bild machen kann, wie zum Beispiel sein Werbespot (Commercial) aussehen wird. Das Storyboard ist sozusagen die erste Version des Filmes.
Es gibt Storyboards, die Bildkomposition, Position der Darsteller, Ort, Objektivwahl, Energie, Stimmung etc. des Filmes so präzise beschreiben, dass man den Film vor sich sehen kann. Alfred Hitchcock war dafür bekannt, dass seine Storyboards so präzise waren, dass ihn die Dreharbeiten langweilten, weil sein kreativer Prozess mit dem Storyboard abgeschlossen war und der Film vor ihm stand.

Studio

Eine grosse Halle, häufig schalldicht und mit weissen sog. Endloswänden, z.B. für den Dreh vor Green- oder Bluescreen für digitale Effekte, Kulissenbau, um aufwändige oder real nicht verfügbare Locations zu ersetzen, oder um wetter- und lichtunabhängig zu sein.

Stylist

Kostümbildner

Szenenbildner

Der Szenenbildner plant und setzt die Einrichtung des Sets um.

Sensor

Das Herzstück der RED ONE ist ein Super 35mm CMOS Sensor mit 12 Megapixel, der alle Möglichkeiten der selektiven Schärfentiefe bietet. Seine grossen 29 sq. micron Pixel garantieren ein sehr geringes Rauschen, einen hohen Dynamikumfang und grosse Farbtreue. Durch den grossen Dynamikumfang bleiben die Bildinformationen in hellen und dunklen Bildpartien enthalten. Vorbei sind die Zeiten überschärfter Videobilder mit ausgebrannten Partien und fehlenden Informationen in dunklen Bereichen.



T

Theatral

Dem Theater zugehörig, mit Vorgängen im Theater vergleichbar.

Theatralisch, Theatralik

Übertriebenes, affektiertes Auftreten (meist in abwertender Bedeutung).

Top-Shot

Der Top-Shot ist eine Sonderform der Aufsicht, bei der das Geschehen von oben eingefangen wird.
Man verwendet dabei ca. einen 90 Grad Winkel zum Objekt. Nimmt man einen Darsteller mit einem Top-Shot auf, sieht der Zuschauer nur dessen Oberkopf und die Schultern. Die filmische Wirkung dieser Einstellung verleiht dem Darsteller eine Unwichtigkeit oder auch Untergebenheit.

Travestie

Als Travestie (von frz. travestir, ital. travestire verkleiden) bezeichnet man eine komisch-satirische Gattung, bei welchem der Stoff eines Werkes beibehalten, der Stil aber verändert wird. Die Beibehaltung des Inhalts bei gleichzeitiger stilistischer Transformation kann zum Beispiel eine Aktualisierung bewirken. Die Veränderung des Stils ist in beide Richtungen möglich. So kann ein elaborierter Stil (genus sublime) zu einem niederen Stil (genus humile) werden etwa wenn ein literarischer Klassiker wie etwa Shakespeares Othello in ein Werk der Umgangssprache übertragen wird, beispielsweise in Karl Meisls Othellerl, der Mohr von Wien oder Die geheilte Eifersucht von 1806. Umgekehrt kann ein Werk der Trivialliteratur sprachlich so verändert werden, dass die erlesene Wortwahl mit dem einfachen Inhalt kontrastiert. Die schauspielerische Travestie bezeichnet die Darstellung einer Bühnenrolle durch eine Person des anderen Geschlechtes.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Treatment

Das Treatment ist eine Vorstufe zum Drehbuch.
Bei einem Werbespot (Commercial) werden aufgrund des Kundenbriefings Ideen entworfen. Diese Ideen werden dem Kunden in Form eines Treatments schriftlich dargelegt. Das Treatment zeigt die kreativen Ideenentwürfe auf. Nach ausgiebigen Besprechungen und Anpassungen gemeinsam mit dem Kunden entsteht ein finales Treatment. Auf das Treatment folgt dann das Storyboard oder ein Drehbuch.

Twist

Der Twist oder "Twist of Tale" ist eine überraschende Wendung einer Geschichte. Ein unerwartetes Ende oder eine überraschende Wendung, zum Beispiel bei einem Werbespot, bietet die Chance für eine erweiterte Erkenntnis im Zuschauer. Das hat zur Folge, dass ihm der Spot und, bei einem guten Spot, auch das Produkt in Erinnerung bleibt. Ein Twist ist also ein "Anker" im Kopf des Zuschauenden. Bei einem Werbefilm soll der Twist die Positionierung des zu bewerbenden Produktes hervorbringen. Wird diese Eigenschaft vernachlässigt, kann die Pointe des Twists noch so genial sein; der Twist wird weder das Produkt unterstützen noch dessen Wirkung.

U

U

U ist die Abkürzung für Unterhaltungskunst, -Musik, -Kultur etc. Damit sind oft Kunstformen gemeint, die leicht zu verstehen sind und die der Unterhaltung dienen, also Popmusik, Fernsehen, einfache, lustige Theaterstücke und so weiter.
Siehe auch E und U

Überblende

Eine Art Blende wie wir sie im Filmschnitt verwenden. Die Überblende (engl.: Lap Dissolve) ist eine Filmschnitttechnik, die im Gegensatz zum harten Schnitt ein Bild sanft ins nächste überführt.
Hierbei wird das alte Bild langsam ausgeblendet und das neue Bild gleichzeitig eingeblendet.

Überblendung

Zwei verschiedene Einstellungen können ineinander überblendet werden. Das sieht dann so aus: Das Ende der ersten Einstellung geht in den Anfang der zweiten langsam über, so dass man für eine kurze Zeit beide Filmteile übereinander gelegt sieht. Verwendet wir die Überblendung zum Beispiel, wenn man eine Traumsequenz erzählt oder wenn man eine lange Zeitspanne in der gleichen Szene in kurzer Zeit auf der Leinwand darstellen möchte.

Unique Selling Proposition - USP

Besonderheiten, die ein Produkt auszeichnen und abheben von anderen, ähnlichen Produkten. Alleinstellungsmerkmal ist die deutsche Bezeichnung. Häufig wird auch im deutschen Sprachraum der Begriff USP verwendet. In der Werbung eines Produktes sucht der Werber eine einmalige, positive Eigenschaft des Produktes, eben ein USP, und stellt dieses ins Zentrum seiner Kampagne. Das USP ist die verbindliche Grundlage für alle kreativen Überlegungen.

Unsichtbarer Schnitt

Der unsichtbare Schnitt wird auch «découpage classique» oder «continuity editing» genannt. Es handelt sich hierbei um die vorherrschende Montageform im Klassischen Hollywood. Der klassische Erzählstil des Schnittes auch «classical narration» genannt.
Das Ziel dieser Schnitttechnik ist es, dem Zuschauer so gut wie möglich zu verbergen, dass er einen Film anschaut mit dem Ziel, dass dieser sich ganz auf den Inhalt und auf die Handlung konzentrieren kann.
Klassische Schnittregeln sind zum Beispiel:

Untersicht (Low-Angle-Shot)

Kamerastandpunkt, mit einer niedrigen vertikalen Position unterhalb der Augenlinie. Weitwinkelobjektiv können in Kombination mit eine untersichtigen Einstellung den Eindruck einer Karikatur hervorrufen.
Eine Sonderform der Untersicht ist zum Beispiel das Einfangen eines Menschen von einer tieferen Perspektive als der Fussboden her. Dazu muss die Person sich auf eine Glasscheibe stellen und man sieht dann sogar ihre Fussohlen.
Eine Untersicht kann eingesetzt werden um:

Untertitel

Untertitel sind Texte, die am Rand des Filmbildes gezeigt werden. Sie dienen der Erklärung oder der Übersetzung fremdsprachiger Dialoge. Mit einer Untertitelung kann man auch Namen von gezeigten Personen anmerken oder Orte angeben.



V

Verlierer - (Loser's Point)

Der Loser's Point ist eine Kameraperspektive bei der Filmaufnahme. Die Verlierer-Figur der Geschichte wird mit dieser speziellen Perspektive verstärkt als klein, verloren etc. dargestellt. Man stellt ihn beispielsweise einsam. allein und klein in die Bildmitte. Dabei lässt man die (Flucht)linien (perspektivisch gesehen) auf den Verlierer stürzen. So wirkt er alleingelassen, verloren, hilflosÉ Dieser Effekt wird von einer leicht aufsichtigen Kamera unterstützt und unterstützt so die Dramaturgie des Drehbuches und des Filmes.

Vogelperspektive

Sozusagen die Umkehrung der . Bei der Vogelperspektive steht nicht die Kleinheit des Tieres, sondern mehr seine Position weit oben im Himmel im Vordergrund. Das Filmbild wird bei der Vogelperspektive von weit oben eingefangen - eine extreme Aufsicht also.

Voice Over

Aufnahme von Off-Sprecher-Text oder Synchronisationen.

Vorgang

Der Vorgang entsteht aus dem handelnden Sich-in-Beziehung-Setzen der Figuren in der Situation. Er entfaltet sich, indem eine Figur in einem bestimmten Gestus handelt. Handlung (Was) und Gestus (Wie) ergeben den Vorgang, wobei Handlung und Gestus im Widerspruch zueinander stehen können. Vorgänge sind Sequenzen mit einheitlicher Handlung. Wesentliche Vorgänge werden durch Drehpunkte, Wendepunkte oder Plotpoints voneinander getrennt. In der dramaturgischen Textanalyse werden die Vorgänge oft einzeln betitelt, um die Struktur des ganzen Textes sowie die Funktion der einzelnen Vorgänge darin zu erschliessen. Vorgänge können mit der formalen Einteilung in Akte, Szenen, Auftritte und Bilder identisch sein oder von ihnen abweichen. Einzelne Vorgänge können bei der Inszenierung eines Textes betont, abgeschwächt oder übergangen werden.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

VDW/GWA

Schema festgelegter Kalkulationsstandard des VDW (Verband der Werbefilmproduzenten) und des GWA (Gesamtverband der Werbeagenturen).



W

W-Fragen - 5 W

Die 5 W-Fragen bezeichnet die Gesamtheit der im Moment gegebenen Umstände. Diese werden mit den Fragen nach: Wer? Wann? Was? Wo? Warum? erschlossen.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Wahrnehmung

Die Wahrnehmung durch den Zuschauer ist ein wichtiger Punkt, den es in jeder Phase der Planung, Konzeption und der Produktion von Filmen, Spots, Image- und Produktfilmen etc. zu beachten gilt. Die Wahrnehmung kann grob in 5 Phasen eingeteilt werden. Diese Phasen sind auch in der Printkommunikation/-werbung und jeder anderen Form der Kommunikation wichtig.
1. Kontaktaufnahme: Um mit der Zielkundschaft in Kontakt zu treten und mit ihr kommunizieren zu können, muss der Inhalt/die Botschaft durch die Zielgruppe Beachtung finden. Dazu benötigt man zum Beispiel im Film eine wirksame, "aktivierende" Aussage oder "Message".
2. Informationsaufnahme: Hat die Kontaktaufnahme erfolgreich geklappt, ist das nächste Ziel, die Kommunikation weiterzuführen. Dazu muss der Inhalt, die Botschaft gesehen, gelesen oder gehört werden. Damit dies gelingt, wird eine Botschaft strukturiert, logisch und überschaubar aufgebaut.
3. Informationsverarbeitung: Eine gute Botschaft wird vom Zuschauer verstanden. Es ist wichtig, alle Fallen, wie ungewollte Missverständnisse oder fehlerhafte Informationen, durch gute Vorbereitung zu verhindern.
4. Informationsspeicherung: Für das erfolgreiche Wahrnehmen und das Erreichen eines Kommunikationsziels ist es wichtig, dass eine Botschaft in den Köpfen der Zuschauer haften bleibt. Eine Botschaft muss also "wirksam" übermittelt werden, zum Beispiel über einen Slogan, ein spektakuläres Bild, eine sitzende Pointe etc.
5. Einstellungswirkung: Zum Schluss soll Kommunikation eine positive Wirkung hinterlassen. Einer positiven Wirkung liegt eine glaubwürdige, interessante oder einfach sympathische Botschaft zugrunde. Ein wirksame Botschaft motiviert, damit aus dem "Verstanden" ein "Einverstanden" im Kopf des Rezipienten wird.
(1 Begriffsdefinitionen nach Kotte, Andreas: Theaterwissenschaft. Eine Einführung, Köln u. a. 2005 und Träger, Claus (Hg.): Wörterbuch der Literaturwissenschaft, Leipzig 1986.)

Weitwinkel-Objektiv

Ein Weitwinkel-Objektiv hat eine kurze Brennweite. Daraus ergibt sich ein grosser Bildwinkel und damit ein breiter Bildausschnitt. Das Weitwinkel-Objektiv lässt den Abstand zwischen unterschiedlich weit von der Kamera entfernten Objekten vergrössert erscheinen. Wenn man ein Gesicht mit einem Weitwinkel-Objektiv aufnimmt, sieht man das stark: Die Nase erscheint gross und das Gesicht schmal. Meist verwendet man Weitwinkel-Optiken für Landschafts- oder Architekturaufnahmen.
Die Brennweite eines Weitwinkel-Objektives für einen 35mm Sensor beträgt 35mm oder weniger. Der Tiefenschärfebereich ist bei diesem Objektiv sehr gross. Das Tele-Objektiv ist das Gegenteil eines Weitwinkel-Objektivs.

WEISSCAM HS-2

Die Weisscam HS-2 ist eine digitale Highspeed-Kamera, die unkomprimierte Bilder mit bis zu 4000 Bilder in 720p, 2000 in 1080p und 1500 in 2K pro Sekunde ausgeben kann. Entwickelt wurde sie als "stand-alone" Kamera für die speziellen Bedürfnisse von Kameraleuten.
Per HD-SDI gibt sie einen 12 bit RAW und einen HD Stream (10 bit YCC 4:2:2 und RGB 4:4:4) aus in den Formaten 4:3 und 16:9.
Die Weisscam hat einen Vollformat Super35 CMOS Sensor mit einem Global Shutter. Es kann mit verschiedenen Objektiven gearbeitet werden: Das Interchangeable Mountsystem IMS von P+S Technik ermöglicht den Gebrauch von Objektiven wie zum Beispiel PL-Mount, Nikon F-Mount-, Canon EF-/ FD-Mount und Panavision-Mount. Die Mounts können ohne grossen Aufwand gewechselt werden.
Frame Rates
1.500 fps in 2K
Frame Rates
2.000 fps in 1080p
Frame Rates
4.000 fps in 720p
Output Formats
12 bit RAW uncompressed and 10 bit YCC 4:2:2 & RGB 4:4:4
Output
HD SDI single, dual link & Gig E
Feature
Super 35mm format, Global shutter
CMOS imager
Single CMOS sensor
Sensitivity
600 ASA
Dynamic Range
10F-stops
Internal Memory
16 GB
Lens Mount
Interchangeable
Power
24 Volt DC
Feature
Two Stream Camera (RAW and HD)
Feature Stand alone camera

Wendepunkt

Auch Drehpunkt oder Plotpoint genannt. Als Wendepunkt bezeichnet man Wendungen im Verlauf der Fabel, insbesondere zwischen Glück und Unglück der Hauptfiguren. Die Figurenbeziehungen schlagen am Wendepunkt in eine neue Qualität um, innere oder äussere Bedingungen ändern sich, und eine neue Situation entsteht. Meist sind die Wendepunkte zwischen den einzelnen Vorgängen angesiedelt. Die wesentlichen Wendepunkte und Vorgänge bilden gemeinsam die Fabel eines Textes, einer Inszenierung oder eines Films. Das Angebot eines Wendepunktes auf der Textebene muss in der Inszenierung oder Verfilmung nicht umgesetzt werden.
Figurenwendepunkt: Ein Ereignis oder eine Entscheidung verändert das Handeln oder die Motivation einer Figur massgeblich.
Szenenwendepunkt: Ein Ereignis oder eine Entscheidung verändert die Beziehungen der beteiligten Figuren massgeblich.
Fabelwendepunkt: Figuren- oder Szenenwendepunkt, der dem Verlauf der Handlung eine neue Richtung gibt.

Werbetrenner

So nennt man die Sequenzen, die zwischen einer Fernsehsendung oder einem Film und dem Werbeblock gezeigt wird. Diese Filmchen sind je nach Budget des Senders ziemlich aufwendig konzipiert und produziert. Die meisten kennen zum Beispiel die Michel Compts "Miini Schwiiz - miis Fernseh" von SF1, ZDFs "Meinzelmännchen" oder "We love to entertain you" von Pro 7.



X

Es gibt noch keine Einträge mit X.



Y

Es gibt noch keine Einträge mit Y.



Z

Zeitlupe (auch Slow Motion)

Zeitlupe ist die "Verlangsamung" einer Einstellung oder Szene. Eine Zeitlupenaufnahme wird für verschiedene Zwecke eingesetzt, zum Beispiel, um eine Bewegung zu betonen. Bei der Zeitlupe wird mit mehr als 25 Bildern pro Sekunde gedreht. Zum Beispiel mit 30, üblicherweise bei Musikvideoszenen, oder mit 50 Bildern bei einem Spurt.
Da der Film danach mit 25 bzw. 24 Bildern pro Sekunde projiziert wird, wirkt die Bewegung auf der Leinwand verlangsamt.
Will man eine sehr starke Verlangsamung, zum Beispiel um spritzendes Wasser beobachten oder die Bewegung einer Biene studieren zu können, arbeitet man mit speziellen High Speed Kameras. Mit diesen ist es möglich, 1000 oder mehr Bilder pro Sekunde aufzunehmen.

Zeitraffer (auch Time Lapse)

Zeitraffer ist die "Verschnellerung" einer Einstellung oder Szene. Eine Zeitrafferaufnahme wird zum Beispiel verwendet, um Wolken schnell über den Himmel ziehen zu lassen, oder um zu zeigen, wie eine Blume aufgeht. Bei Zeitrafferaufnahmen wird mit weniger als 25 Bildern pro Sekunde gedreht. Weil der Film danach trotzdem mit 25 Bildern pro Sekunde abgespielt wird, erscheint der Film beschleunigt: Die Wolken ziehen schneller über den Himmel als in natura.